BKS Stiltz

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Benjamin Stiltz
BDSH geprüfter Sachverständiger

“Mit der Check-it-App kann ich meine eigenen Checklisten gestalten und habe dadurch jederzeit Zugriff auf alle Daten, die ich für meine Tätigkeit als Sachverständiger benötige.”

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Referent und Sachverständiger

Die Firma BKS-Stiltz wurde zum 01. Januar 2018 als inhabergeführtes Unternehmen gegründet und ist seit Juni 2018 in die Handwerksrolle in Stuttgart eingetragen. Seit Juli 2018 ist Benjamin Stilz zudem Mitglied der Innung für Elektro- und Informationstechnik Stuttgart.

Das Unternehmen steht für fundierte Fachkompetenz und praxisorientierte Lösungen im Bereich der Elektro- und Informationstechnik. Dank langjähriger Berufserfahrung in leitender Funktion bei einem namhaften Stuttgarter Unternehmen verfügt Benjamin Stilz über umfassende Kenntnisse in der Projektanalyse, – bewertung und -umsetzung. Diese Erfahrung bildet die Grundlage für die zuverlässige und qualitätsorientierte Ausführung von Projekten jeglicher Größenordnung.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie?

Benjamin Stiltz:

Seit mittlerweile 6 Jahren bin ich selbstständig tätig als Referent rund um das Thema Elektrotechnik und Arbeitssicherheit. Ich arbeite auf Bundesebene für unterschiedliche Bildungsträger und habe auch direkte Kunden aus der Industrie. Seit zweieinhalb Jahren übe ich zudem die Tätigkeit als Sachverständiger aus, mit Schwerpunkt als externe verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK). Als VEFK unterstütze ich Betriebe unterschiedlichster Größen und Formen, um eine rechtssichere Organisation im Bereich Elektrotechnik aufzubauen.

Wofür genau nutzen Sie ROE Check-it?

Benjamin Stiltz:

Ich nutze die Check-it App insbesondere für meine Betriebsbegehungen vor Ort und auch für die Kontrolle von Fremdfirmen. Die Check-it App setze ich jetzt auch für EuP- Tätigkeiten ein, hauptsächlich um diese dokumentieren zu können. Auf diese Weise erhalte ich am Ende des Jahres Rückmeldungen darüber, wie viele EuP-Tätigkeiten tatsächlich in welchem Umfang stattgefunden haben.

Vom Kunden verwendete Produkte

Sie machen Ihren Job. Wir den Rest.

Unsere Produkte werden von Sachverständigen mitentwickelt, haben sich in der Praxis bewährt und werden kontinuierlich gemeinsam mit unseren Kunden weiterentwickelt. Verlassen Sie sich auf Qualität, die hält, was sie verspricht – für optimale Ergebnisse in jeder Situation!

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Die digitale Lösung für Ihre Checklisten, Protokolle und Datenerfassung

Welchen Vorteil sehen sie in Check-it im Vergleich zur “klassischen Dokumentationen” mit Stift und Papier?

Benjamin Stiltz:

Also, mein großer Vorteil ist tatsächlich, dass ich sowieso sehr digital aufgewachsen bin, und dies bei den unterschiedlichen Betrieben, wo ich bisher intern oder extern tätig war, gang und gäbe ist. Ich bin gerne jemand, der letztendlich alles dabei hat und schnell darauf zugreifen möchte. Papier und Stift waren ein tolles Instrument, würde ich sagen, aber letztendlich ist es für mich deutlich angenehmer, alles digital dabei zu haben.

Ich habe zum Beispiel eine interessante Anekdote. Am Freitag war ich bei uns in der MHP Arena zum Bundesliga-Spiel des VfB Stuttgart und habe dort einen anderen BDSH-geprüften Sachverständigen getroffen. Wir haben dann darüber gesprochen, wie wir die Dokumentation durchführen, und ich konnte ihm dann in der Halbzeitpause auf dem Handy die Dokumente zeigen, die ich mit der Check-it App aufgenommen habe. Das wäre mit Stift und Papier natürlich nicht möglich gewesen.

Gibt es hier eine Funktion, die für Ihre Tätigkeit als Sachverständiger besonders wichtig ist?

Benjamin Stiltz:

Ich finde, der größte Vorteil liegt einfach darin, dass ich meine Checkliste selbst gestalten kann. Das heißt, ich kann selbst entscheiden, welche Punkte für mich bei welcher Art der Tätigkeit letztendlich wichtig sind. Die zwei wichtigsten Funktionen, die ich besonders angenehm finde, weil es ein wenig komplizierter ist als mit Word und Excel usw., sind einfach, dass ich ein Bild direkt in eine Checkliste integrieren kann und dass die Risikobewertung mittlerweile ein wichtiges Tool für mich geworden ist.

Vom Kunden verwendete Praxislösungen

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Wie nutzen Sie ROE Check-it zur Risikobewertung?

Benjamin Stiltz:

Ich kann damit einfach am Ende der Checkliste eine Risikoanalyse durchführen und eine Bewertung vornehmen, beispielsweise von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht). Dadurch habe ich eine sehr schnelle Möglichkeit, bereits ein erstes großes Fazit zu ziehen, und das ist für mich das erste wichtige Instrument auf dem Weg zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.

Wie beschrieben Sie die Zusammenarbeit mit dem ROE-Team?

Benjamin Stiltz:

Also, im Großen und Ganzen hatte ich ehrlich gesagt bisher noch keine Support-Themen, weil diese App-Variante für mich sehr selbsterklärend ist. Ich hatte letztendlich nur einmal eine kurze Rückfrage, aber da hat mir Herr Fischer dann tatsächlich sehr schnell geholfen. Die Reaktionszeiten waren bisher, wenn ich etwas hatte, einfach enorm kurz.

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Benjamin Stiltz,
BDSH geprüfter Sachverständiger

Einfach Digital

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Elektrotechnik Tekdemir

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Mehmet Tekdemir
Geschäftsführer Elektrotechnik Tekdemir

Man kann schon sagen, dass ROE Check-it ein „Drei-in-eins-Programm“ ist – während der Prüfung kann man Fotos hinzufügen, unterschreiben und anschließend das PDF generieren. Sobald das PDF generiert ist, ist es schreibgeschützt, und wenn man es synchronisiert, werden die Daten direkt an den Auftraggeber weitergeleitet. Es spart uns sehr viel Zeit im Vergleich dazu,
alles manuell per PDF zu erledigen.

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Elektroinstallation

Erfahrener Meisterbetrieb der alle Facetten der Elektroinstallation in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Handel und Privathaushalt abdeckt

Was ist ihr Schwerpunkt?

Mehmet Tekdemir:

Wir sind in der Branche Elektrotechnik tätig. Unser Spezialgebiet ist die Maschinenprüfung nach der VDE 0113-1 Erstprüfung und die Folgeprüfung gemäß VDE 0105-100.

Wofür setzen Sie ROE Check it ein?

Mehmet Tekdemir:

ROE Check it ist sehr flexibel aufgebaut und kann daher vielfältig eingesetzt werden. Dadurch können wir beispielsweise die Erstprüfung einer Zuleitung gemäß VDE 0100-600 durchführen.Wir prüfen auch dieStromaufnahme und bearbeiten dabei mehrere Fragen.

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Die digitale Lösung für Ihre Checklisten, Protokolle und Datenerfassung

Was genau wird bei dieser Prüfung abgefragt?

Mehmet Tekdemir:

Beispielsweise wird die Außentemperatur abgefragt, um die Plausibilität der Werte der Temperaturfühler zu überprüfen. Dann fragen wir noch die Stromaufnahme ab und führen RCD-Messungen durch. Die Checkliste ist also sehr detailliert und auf bestimmte elektrotechnische Anlagen spezifizierbar. RCD-Prüfungen werden mit der Check-it App durchgeführt, ebenso wie Sicherheitsabnahmen von Sicherheitseinrichtungen wie Näherungsschaltern, Endschaltern, Not-Aus-Einrichtungen,Hauptschaltern, usw.

Wie wurden diese Vorgänge vor der Einführung von ROE Check it dokumentiert?

Mehmet Tekdemir:

Vorher haben wir all dies per PDF erledigt, was sehr zeitaufwendig war. Wir mussten Fotos mit einer Kamera machen, diese dann von der SD-Karte auf den PC übertragen, die PDF bearbeiten, Bilder einfügen und dann mussten wir sie vor Ort beim Auftraggeber auch noch unterschreiben. Mit der Check-it App ist alles in einem. Man kann schon sagen, dass es ein “Drei-in-eins-Programm” ist – während der Prüfung kann man Fotos hinzufügen, unterschreiben und anschließend das PDF generieren. Sobald das PDF generiert ist, ist es schreibgeschützt, und wenn man es synchronisiert, werden die Daten direkt an den Auftraggeber weitergeleitet. Es spart uns sehr viel Zeit im Vergleich dazu, alles manuell per PDF zu erledigen.

Vom Kunden verwendete Praxislösungen

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Gibt es eine Funktion, die für Sie besonders wichtig ist?

Mehmet Tekdemir:

Ja, vor allem die Fotodokumentation in der App ist sehr vorteilhaft, weil man genau nachweisen kann, welche Sicherheitseinrichtungen geprüft wurden. Man macht einfach ein frontales Foto von der Anlage und kann dieses dann immer im Protokoll sehen. Auch nach 3 Jahren, wenn man sich fragt: “Oh, was war das für eine Anlage?”, sieht man einfach die Fotos und weiß direkt, um welche Anlage es sich handelt.

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Hamburg Port Authority AöR

Hamburg Port Authority AöR

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Uwe Radke,
GVEFK und Betriebsleiter Elektrotechnik

“Mit der Unterstützung seitens ROE konnten wir unsere Elektroorganisation rechtssicher aufbauen.“

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Hamburg Port Authority

Die Hamburg Port Authority (HPA) betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand und ist überall dort aktiv, wo es um Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Hamburger Hafen geht. Den wachsenden Ansprüchen des Hafens begegnet die HPA mit intelligenten und innovativen Lösungen. Die HPA ist verantwortlich für die effiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Planung und Durchführung von Infrastruktur- maßnahmen im Hafen und ist Ansprechpartner für alle Fragen hinsichtlich der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Die HPA beschäftigt circa 1900 Mitarbeiter.

Vor welchen Herausforderungen stehst du?

Uwe Radke:

Eine Herausforderung ist die Koordination der unterschiedlichen Unternehmensbereiche in der elektrotechnischen Organisation: Vom Klingelknopf bis zur Hafeneisenbahn, sei es Niederspannung, Mittelspannnung, Schiffe, Brücken, Schleusen, Sperrwerke, Signalanlagen, Pontonanlagen oder Landstrom. Erreichen einer einheitlichen Dokumentationsstruktur ist das Ziel, genauso wie die einheitliche Nutzung von Unterlagen, Hilfsmittel und Software, die alle oben genannten Bereiche abdecken.

Was ist deine größte Sorge?

Uwe Radke:

Kommt es zu einem Ereignisfall, also dass eine Person bei ihrer Arbeit verunfallt, wollen wir die Arbeit der Behörden und Organisationen unterstützen, die Ursache des Ereignisses nachzuvollziehen und nachweisen zu können unserer Verantwortung der Ein- und Unterweisung nachgekommen zu sein.

Vom Kunden verwendete Produkte

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ROE Expert

Das Online-Portal, um Ihre Elektrotechnik einfach und sicher zu organisieren

Check it Produkt Section x

  ROE Check it

Die digitale Lösung für Ihre Checklisten, Protokolle und Datenerfassung

Instructor web Produkt Section x

ROE Instructor web

Die E-Learning-Plattform mit vorgefertigten Inhalten für Ihre Unterweisungen

Wie helfen dir die ROE-Praxislösungen?

Uwe Radke:

Für den Aufbau einer elektrotechnischen Organisation haben wir die Hilfe von ROE genutzt. Wir nutzen die Gefährdungsbeurteilungen, die Arbeitsanweisungen, die Unterweisungsvorlagen, die Bestellungen, die vielen Protokolle, das ist ein Riesenvorteil.

ROE Check it haben wir 2024 eingeführt, womit wir digital, flexibel und einfach dokumentieren. Bei der Einführung hat ROE unsere Mitarbeiter geschult, um die Akzeptanz für die Nutzung zu erhöhen.

Vom Kunden verwendete
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Module

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Welche ROE-Praxislösungen kommen zum Einsatz?

Uwe Radke:

Wir haben die Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsanweisungen und Unterweisungen von ROE Expert genutzt und auf die verschiedenen Bereiche angepasst. Personen wurden benannt, sie wurden unterwiesen, welche Tätigkeiten sie wie durchführen dürfen und haben all dies schriftlich dokumentiert.

Checklisten wurden über ROE Check it gemeinsam mit ROE angepasst und teilweise neu generiert und können von Vorgesetzten und Mitarbeitern genutzt werden. Einige softwareseitigen Anpassungswünsche, wie beispielsweise die Zuweisung von Aufträgen an eine Gruppe statt an Einzelpersonen, wurden durch ROE kurzfristig umgesetzt.

Vom Kunden verwendete
ROE Check It Funktionen

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Was wurde aus deiner Sicht mithilfe von ROE bisher erreicht?

Uwe Radke:

Wir haben nun eine verbesserte und klarere Prozessdefinition. Mitarbeiter führen die Arbeit einfacher, sicherer und prozesskonform durch. Die Abarbeitung ist deutlich schneller.

Ebenfalls ist die Dokumentation vereinfacht, sie wird von den Mitarbeitern gut angenommen und durchgehend genutzt.

Wir hatten jüngst ein Ereignisfall. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir nachweisen, dass die verunfallte Person die notwendige Ausbildung hatte, zur EKF bestellt war und die Tätigkeit ausführen durfte. Wir konnten die Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsanweisung vorzeigen und haben dann festgestellt, dass der Kollege, dem zum Glück nichts passiert ist, die dritte Sicherheitsregel missachtet hatte. Die Berufsgenossenschaft war zufrieden, dass wir alle Unterlagen
umgehend zur Hand hatten.

Vom Kunden verwendete
ROE Instructor Web Inhalte

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Was ist dein Highlight der ROE-Praxislösungen?

Uwe Radke:

Mitarbeiter dokumentieren aktiver, Protokolle können schnell angepasst werden, die Dokumentation der Unterweisungen ist vereinfacht und wir haben eine fachbereichsübergreifende Nutzung erwirkt.

Vom Kunden verwendete Praxislösungen

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Uwe Radke,
GVEFK & Betriebsleiter Elektrotechnik

Meine Mission ist der Aufbau und Erhalt einer rechtssicheren Organisation der Elektotechnik.

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Robert Bosch Elektronik GmbH

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Robert Hirsch,
Standortverantwortliche Elektrofachkraft

„Wenn wir mal vom Staatsanwalt stehen, dann will ich teflonbeschichtet sein. ROE unterstützt mich dabei, jeden möglichen Angriffspunkt abgleiten zu lassen“

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Standort Salzgitter

In Salzgitter befindet sich das Leitwerk für Motorsteuergeräte. Mit modernster Technik werden dort Steuergeräte produziert und die gesamte Produktion innerhalb der Bosch-Gruppe koordiniert.

Vor welchen Herausforderungen stehst du?

Robert Hirsch:

Eine der größten Herausforderungen vor denen ich stehe, ist die Vielzahl an Projekten, die gleichzeitig betreut und umgesetzt werden müssen. Dabei ist es entscheidend, die Ziele sowohl lokal als auch strategisch zu priorisieren, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen und langfristige Erfolge sicherzustellen. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Zeitmanagement und die effiziente Nutzung der Ressourcen. Die steigende Anzahl an Aufgaben erfordert eine klare Strukturierung und Fokussierung, um die vorhandenen Kapazitäten bestmöglich einzusetzen. Zusätzlich stellt der verstärkte Einsatz externer Dienstleister eine Herausforderung dar. Damit einher geht die Notwendigkeit einer intensiven Überwachung von Fremdfirmen, um sicherzustellen, dass alle Arbeiten rechtskonform, sicher und in hoher Qualität ausgeführt werden. Dies erfordert eine enge Abstimmung und klare Prozesse, um Risiken zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Was waren die Auswirkungen?

Robert Hirsch:

Das große Arbeitspensum hat dazu geführt, dass die Aufrechterhaltung und Wahrnehmung der Aufsichts- und Kontrollpflicht erheblich erschwert wurde. Ohne klare Strukturen und ausreichende Ressourcen bestand das Risiko, dass sicherheitsrelevante Aspekte nicht durchgängig überwacht werden konnten. Dies hätte langfristig zu rechtlichen Unsicherheiten, Sicherheitslücken und möglichen Betriebsstörungen führen können. Daher war es entscheidend, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Kontrollmechanismen zu stärken und eine zuverlässige Überwachung sicherzustellen.

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Wie helfen dir die ROE-Praxislösungen?

Robert Hirsch:

ROE bietet eine effiziente und praxisnahe Lösung, um Unternehmen bei der rechtskonformen und sicheren Gestaltung ihrer elektrotechnischen Organisation zu unterstützen.

Durch die Fachkompetenz von ROE entfällt für die Unternehmen die Notwendigkeit aufwendiger eigener Recherchen, was wertvolle Zeit spart. Zudem stellt ROE fertige Vorlagen zur Verfügung, die direkt genutzt und an individuelle Anforderungen angepasst werden können.

Ein weiterer wichtiger Mehrwert ist das Consulting und der Erfahrungsaustausch, durch den bewährte Lösungen effektiv in bestehende Prozesse integriert werden. So sorgt ROE für praxisorientierte und effiziente Maßnahmen, die langfristig Sicherheit und Effizienz gewährleisten.

Welche ROE-Praxislösungen wurden umgesetzt?

Robert Hirsch:

Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die elektrotechnische Sicherheit und Organisation zu optimieren. Ein zentraler Bestandteil war die Umsetzung des 10-Punkte- Plans, der systematisch abgearbeitet wurde, um eine rechtskonforme und effiziente Struktur zu schaffen. Zudem wurden Gefährdungsbeurteilungen erstellt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ein weiterer wichtiger Schritt war der Erhalt und die Weiterentwicklung der Fachkunde, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten stets auf dem neuesten Stand der technischen und rechtlichen Anforderungen sind. Durch die Befragung der Verantwortlichen Elektrofachkräfte (VEFK), wurde deren Fachkompetenz extern überprüft, um sicherzustellen, dass die erforderlichen Qualifikationen und Kenntnisse den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Verwendete ROE Expert Module

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Was sind deine liebsten Praxislösungen?

Robert Hirsch:

Mein persönliches Highlight ist die schnelle und effiziente Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen auf Grundlage der ROE-Vorlagen. Dadurch konnte viel Zeit eingespart und gleichzeitig eine rechtssichere und praxisnahe Bewertung von Risiken sichergestellt werden.

Ein weiteres Highlight ist das Qualifikationskonzept für den Einsatz von Prüfdienstleistern. Dieses stellt sicher, dass nur fachlich qualifizierte und geeignete Dienstleister eingesetzt werden, was die Qualität der Prüfungen erhöht und zur Sicherheit und Verfügbarkeit der Anlagen beiträgt.

Was wurde aus deiner Sicht mithilfe von ROE bisher erreicht?

Robert Hirsch:

Durch die Zusammenarbeit mit ROE wurde über die Jahre eine rechtssichere Organisation im Bereich Elektrotechnik aufgebaut.
Diese Struktur ermöglicht es, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, Sicherheitsstandards einzuhalten und Betriebsabläufe effizient zu gestalten.

Zudem konnte die bestehende Organisation kontinuierlich verbessert und nachhaltig erhalten werden. Dies sorgt langfristig
für eine hohe Anlagensicherheit, klare Verantwortlichkeiten und eine stabile elektrotechnische Infrastruktur am Standort Salzgitter.

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Robert Hirsch,
Standortverantwortliche Elektrofachkraft

Mein Ziel ist es, eine rechtskonforme und sichere Organisation im Elektrobereich zu gewährleisten. Ich setze mich dafür ein, dass alle Anlagen sicher und jederzeit verfügbar sind, um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen. Besonders am Herzen liegt mir die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter. Durch präventive Maßnahmen, gezielte Schulungen und eine strukturierte Organisation möchte ich dazu beitragen, Risiken zu minimieren und ein sicheres
Arbeitsumfeld zu schaffen.

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Kennzeichnung von Kabeln & L1–L3 Farben

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Kennzeichnung von Kabeln & L1–L3 Farben

Die Kennzeichnung von Kabeln und Leitungen ist ein zentraler Bestandteil der elektrischen Sicherheit und ermöglicht eine eindeutige Identifikation bei Montage, Wartung und Prüfungen.

Neben der farblichen Kennzeichnung für Neutralleiter (blau) und Schutzleiter (grün-gelb) ist  jeder Außenleiter (L1, L2 und L3) einer Kennfarbe zugeordnet Folgende Zuweisung hat sich in der Praxis bewährt:

  • L1 = Braun
  • L2 = Schwarz
  • L3 = Grau

Diese Farbkennzeichnung reduziert das Risiko von Verwechslungen beim Anschließen von Geräten, Verteilerkästen oder in der Industrieinstallation. Besonders wichtig ist dies unter anderem beim Anschließen von Anlagen, Geräten oder Drehstrommotoren, die ein “rechtsdrehendes” Feld benötigen.

Ai generated

Wichtiger Hinweis:

Niemals nur auf Farben verlassen!
Eine vorgelagerte Vertauschung der Farben bzw. der Außenleiter kann nur durch eine Drehfeldmessung festgestellt werden. Das Drehfeld sollte vor Inbetriebnahme immer von einer Elektrofachkraft mit einem geeigneten Messgerät überprüft werden.

Systematik zur Kennzeichnung von Kabeln und Leitungen

Bestimmung:

  • A = Anerkannter nationaler Typ
  • H = Harmonisierter Typ
  • CH-N = Anderer nationaler Typ

 

Nennspannung:

Kürzel Max. Spannung Außenleiter – Schutzleiter Max. Spannung Außenleiter – Außenleiter
01 100V 100V
03 300V 300V
05 300V 500V
07 450V 750V
10 600V 1kV

Leiter- & Mantelisolierung:

  • V = PVC
  • R = Natur- oder Styrol- Butadienkautschuk
  • S = Silikonkautschuk
  • B = Ethylenpropylen- Kautschuk
  • N = Polychloroprenkautschuk
  • J = Glasfasergeflecht
  • T = Textilgeflecht
  • Q = Polyurethan

Aufbau & Leiter:

  • H = flach, teilbar
  • H2 = flach, nicht teilbar
  • U = eindrähtig
  • R = mehrdrähtig
  • K = feindrähtig für feste Verlegung
  • F = feindrähtig für flexible Verlegung

Schutzleiter:

  • G = mit grün-gelbem Schutzleiter
  • X = ohne Schutzleiter

Praxisbeispiel: Auswahl nach DGUV

Die DGUV Information 203-005 fordert für Kategorie K1 (z. B. Werkstätten) folgende Leitung:

H05RN-F oder H05BQ-F

Dies bedeutet:

    • H = harmonisiert
    • 05 = 300/500V
    • R = Ethylenpropylen- Gummi
    • N = Polychloropren- Gummi
    • F = flexible feindrähtige Leitung
  • 3G1,5 = 3 Adern inkl. Schutzleiter, 1,5mm²
HRN

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RCD: Abkürzung, Erklärung & Funktion

RCD: Abkürzung, Erklärung & Funktion

RCD: Abkürzung, Erklärung & Funktion

Die Abkürzung RCD kommt aus dem Englischen und steht für „Residual Current Device“, auf Deutsch: Fehlerstromschutzschalter. Umgangssprachlich ist auch die Bezeichnung FI-Schalter weit verbreitet. Dabei steht das „F“ für Fehler und das „I“ für Strom, also: ein Schalter, der Fehlerströme erkennt und verhindert – indem er den betroffenen Stromkreis blitzschnell allpolig abschaltet.

Ein RCD überwacht kontinuierlich die Summe der Ströme im Stromkreis. Unter normalen Bedingungen ist die Summe aller ein- und abfließenden Ströme (Außenleiter und Neutralleiter) gleich null. Weicht diese Summe jedoch ab, liegt ein Fehlerstrom vor – zum Beispiel durch Isolationsfehler oder einen Stromfluss über den menschlichen Körper. In diesem Fall löst der RCD aus und unterbricht den Stromkreis sofort.

RCD

Zur RCD Erklärung – Wie funktioniert ein Fehlerstromschutzschalter?

RCD-Schalter nutzen einen Summenstromwandler, um den Differenzstrom zwischen Außen- und Neutralleiter zu erkennen. Eine elektrische Differenz deutet auf einen Isolationsfehler hin – der Strom fließt also an einer Stelle, an der er nicht soll: z.B. über den Schutzleiter.Wenn sich die Magnetfelder im Ringkern des Summenstromwandlers, die durch den Außen- und Neutralleiterstrom erzeugt werden nicht mehr ausgleichen, entsteht ein magnetischer Fluss. Dieser magnetische Fluss induziert eine Spannung in der um den Ringkern gewickelten Sekundärspule. Wenn der Stromfluss in der Sekundärwicklung einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, betätigt das RCD-Relais das Schaltelement und unterbricht den Stromkreis. Der Hebel signalisiert gut sichtbar, dass der Bemessungsdifferenzstrom des RCD-Schutzschalters überschritten wurde.
Der RCD-Schalter lässt sich erst dann wieder dauerhaft einschalten, wenn die Fehlerursache behoben ist. Das Gerät schützt damit effektiv vor lebensgefährlichen Stromschlägen und Brandgefahr.

Ein zentraler Begriff dabei ist der Bemessungsfehlerstrom (IΔn). Er beschreibt den maximal zulässigen Fehlerstrom, bei dem der RCD spätestens auslösen muss. Gängige RCD- Schutzschalter im Haushalt sind meist auf 30 mA ausgelegt, was ausreichenden Schutz für Personen bietet.

RCD Typen – Übersicht & Unterschiede

Nicht jeder Fehlerstrom ist gleich. Die Art der auftretenden Ströme hängt stark von den angeschlossenen Verbrauchern ab. Deshalb gibt es verschiedene RCD Typen, die speziell auf ihre Einsatzgebiete angepasst sind und sich deshalb voneinander unterscheiden.

Hier findest du eine verständliche Übersicht über die wichtigsten RCD Typen:

  •  RCD Typ AC: Erkennt rein sinusförmige Wechselströme, für einfache Verbraucher ohne elektronische Bauteile geeignet, Standardtyp für viele Altanlagen.
    Achtung: In Deutschland nach VDE 0100-530 Abschnitt 531.3.3 nicht mehr zugelassen. 
  •  RCD Typ A: Erkennt sinusförmige und pulsierende Wechselfehlerströme, geeignet für Haushaltsgeräte mit elektronischen Komponenten (z. B. Waschmaschinen)
  •  RCD Typ F: Erfasst Fehlerströme gemischter Frequenzen bis 1 kHz, empfohlen bei Geräten mit getakteten Stromversorgungen (Frequenzumrichter) wie Klimageräten oder modernen Haushaltsgeräten
  • RCD Typ B: Erkennt zusätzlich zu Typ F auch glatte Gleichfehlerströme, wird häufig bei Photovoltaik-, Ladeinfrastruktur (z. B. Wallboxen) und Frequenzumrichtern eingesetzt, auch als allstromsensitiv bekannt
  • RCD Typ B+: Hochsensibel: erkennt sinusförmige Fehlerströme bis 20 kHz, wird in sensiblen Industrieanwendungen und medizinischen Einrichtungen eingesetzt.
  • RCD Typ A EV: speziell für die Bedürfnisse der E-Mobilität entwickelt. Löst bereits bei ≥ 6 mA aus. Die spezielle Konstruktion des RCD Typ A EV verhindert außerdem, dass ein eventuell vorgeschalteter RCD Typ A „erblindet“ (sprich, durch glatte Gleichstrom-Fehlerströme seine Schutzfunktion verliert). Deshalb ist ein RCD Typ A-EV die bevorzugte Wahl, wenn Ladestationen zuverlässig abgesichert werden sollen.
  • Der RCD Typ F EV: speziell für die Bedürfnisse der E-Mobilität entwickelt. Wie der RCD Typ A EV, erfasst der RCD Typ F EV Wechselfehlerströme, pulsierende und und glatte Gleichfehlerströme. Darüber hinaus erkennt der RCD Typ F EV außerdem Fehlerströme mit Mischfrequenzen, die ebenso beim Laden von E-Fahrzeugen auftreten können. RCDs vom Typ F EV sind in der Regel kurzzeitverzögert und stoßstrom- und gewitterfest, was das Risiko von Fehlauslösungen reduziert.

 

Fazit: Warum RCDs unverzichtbar sind

Ein RCD schützt Leben. Ob im privaten Haushalt, Gewerbe oder in Industrieanlagen – Fehlerstromschutzschalter bieten einen effektiven Schutz vor gefährlichen Stromunfällen. Um die richtige Auswahl zu treffen, ist das Wissen um die verschiedenen RCD Typen entscheidend.

 

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